Unvergessen. Für immer in unseren Herzen.

Hier gedenken wir unseren verstorbenen Hovawarten.

Alle Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung der Besitzer oder Züchter eingestellt.


Wenn auch Sie Ihrem Hovawart ein Andenken auf unserer Seite geben möchten: Dann senden Sie bitte eine E-Mail an das Team Öffentlichkeitsarbeit. Um allen Hunden ein ähnlich würdevolles Andenken aus ihrem Leben zu bescheren, bitten wir Sie dabei darauf zu achten, dass Ihre Bilder ein Mindestformat von 1150×700 px @72 dpi aufweisen, da diese sonst leider nicht berücksichtigt werden können. Herzlichen Dank!


Alana von der Pallaswiese | 15.07.2006-30.10.2019

Unvergessen 1

Manchmal muss man die, die man liebt gehen lassen, weil es besser für sie ist, auch wenn es noch so schmerzt.

Mein Schatz, du warst meine 2. Hälfte. Habe ich an dich gedacht, kamst du schon um die Ecke. So eng sind wir über die Jahre zusammengewachsen.
Du hast dich von einem kleinen frechen Rabauken zu einer liebevollen wunderbaren Hündin entwickelt. Du hast uns so viel Liebe, Vertrauen, Trost und Freude geschenkt und bist mit uns durch schwere Zeiten gegangen. Bei dir hat jeder seine Angst vor großen schwarzen Hunden verloren. Du warst so liebevoll und freundlich, mit einem riesigen Herzen. Hast vor Freude fast gesungen und jede Streicheleinheit genossen. Alle, die dich kannten, haben dich ins Herz geschlossen. Du hast unser Leben so bereichert mit deiner Fröhlichkeit, deiner unendlichen Liebe und Treue.
Nun bist du nicht mehr bei uns. Die letzte Reise bist du ohne uns angetreten.
Wir vermissen dich so sehr, daß es weh tut. Aber du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück, wo immer du jetzt auch bist. Unsere Liebe hast du mitgenommen – deine tragen wir im Herzen.

Mein Schatz, wir sehen uns wieder, ganz bestimmt
Danke für alles.
In Liebe
Udo und Erika

P.S.: Danke liebe Familie Wunder für diese tolle Hündin, die Sie uns anvertraut haben.

Alina vom Jugendtraum | LuCa | 21.03.2004-21.12.2019

Unvergessen 2

So fit wie sie war, dachten wir, unsere LuCa erreicht noch ihren 16. Geburtstag.
Doch dann war leider ganz plötzlich alles vorbei.
Du fehlst!
Deine Familie

Bendix vom Drei Städte Eck | Bandit | 29.03.2009-28.01.2020

Unvergessen 3

Mit genau 8 Wochen haben wir am 24. Mai 2009 einen kleinen schwarzen Winzling in unsere Familie aufgenommen.
Du warst ein bisschen zart – etwas mehr als 5 kg wogst damals. Aus diesem kleinen Winzling sollte sich ein stattlicher Rüde entwickeln, der in seinem Wesen so ganz besonders gewesen ist.
Mit Bandit haben wir die Höhen und Tiefen eines Hovawartbesitzers kennenlernen dürfen und müssen. 2011 war es soweit, dass wir auf der Suche nach einem Hundeplatz in Stade gelandet sind. Jana und Yvette haben Thorsten und mir mit sehr viel Geduld zeigen können, was so ein Pubertier braucht, halt nicht nur unendlich viel Liebe. An dieser Stelle danke ich den beiden sehr, denn ohne Euch, weiß ich nicht, ob wir es so gut geschafft hätten. Mit Bravour hat Bandit die zuchtrelevanten Prüfungen im RZV gemeistert und mit Bärle aus dem Vogelnest 2016 den F-Wurf aus dem Vogelnest auf den Weg gebracht, dem 7 gesunde und agile Welpen entsprungen sind.
Bandit hatte viel Spaß auf dem Hundeplatz, tolle Unterordnungen, einen tollen Schutzdienst hat er gezeigt. Nur Prüfungen… die waren mit ihm nicht drin. Ein 2. Hund auf dem Platz, das war nicht seins.
Mein Kuschelbär, ich kenne und kannte keinen Hund vorher, der so kuschelig gewesen ist. Immer dicht an unserer Seite, immer Körperkontakt spüren wollen. Selbst in der größten Hitze.
Seit Januar 2019 haben wir gesundheitliche Probleme festgestellt und behandeln lassen… am 28. Januar 2020 haben wir Bandit im Rahmen einer Untersuchung erlösen lassen.
Der beste Lehrmeister in Sachen Hovi ist von uns gegangen…. Wir sind unendlich traurig

Tanja & Thorsten

Bandit vom Wittegrund | 09.12.2010-16.01.2020

Unvergessen 4

Wir vermissen Dich!
Deine Familie

Bruno Hund vom Biberwald | 28.11.2007-18.12.2019

Unvergessen 5

Seelenhunde hat sie jemand genannt, jene Hunde, dies es nur einmal gibt im Leben, jene Hunde, die wie Schatten waren, wie die Luft zum atmen.
Jene Hunde, die uns ohne Worte verstanden.

aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupery

Mein allerbester Freund hat uns verlassen. Wir danken dir für all die schönen Momente, Erinnerungen, Jahre und hoffen wir sehen uns irgendwann wieder.
Wir werden dich unsagbar vermissen! Dich, dein Lachen und die von Dir eingeforderten Streicheleinheiten.
Leb wohl Bruni Bär.

Du hast den Vertrag gebrochen, über 16 Jahre ging er! Aber wir haben ja drei Jahre Nachschlag bekommen. Nach deinen Erstickungsanfällen und der Kehlkopfoperation sollen wir vielleicht lieber dankbar sein und uns an all die schönen Zeiten erinnern.
Du warst als Junghund ein Graus für unsere Blumen, hast du ihnen doch die Köpfe geklaut wo du nur konntest oder bist auf Hühnereiersuche gegangen. Hühner und Fasane waren deine erklärten Feinde.
Als Halbstarker keiner Schlägerei abgeneigt – wo man die Ärmel hochkrämpeln konnte warst du dabei. Hast versucht an Ausbildern und sogar Herrchen das Bein zu heben, nur an deiner eigenen Hundebox hast du es erfolgreich einsetzen können, und in der Unterordnung hast du immer schön deinen Fuß auf meinen gesetzt.
Im Sport immer mit ganzem Herzen dabei auch, wenn der eine oder andere dir einen rosaroten Schutzdienstärmel geben wollte. Fährten warst du bis zum Schluss gerne. Deine Opafährten hast du geliebt.
Bei der Hausarbeit immer fleißig! Egal ob beim Wäsche aufhängen, Müll wegbringen, Eimer und Feuerholz tragen oder auch bei der abendlichen Kontrolle, ob alle Pferde in ihren Boxen sind.
Bei deiner Körung war man von deiner soveränen Art angetan und hat diese besonders betont. Leider sollten keine Deckerfolge folgen und wir bekamen somit keinen kleinen Brunibären.
Solange es deine Gesundheit zuließ, war dein Lieblingsschlafort unter meinem Bett, wie so ein großer Hund darunter passte ist mir noch immer ein Rätsel.
Du warst ständig an meiner Seite als ich letztes Jahr nur an Krücken unterwegs war und hast meine Fortschritte begleitet.
Du hattest eine einzigartige Art dich immer unter die Hände zu schieben, so das man gezwungen war Dich zu kraulen.
Du fehlst uns und deine ruhige sanfte Art hinterlässt eine riesige Lücke in unserem Herzen.

Vielen lieben Dank allen Hundefreunden für Ihre mitfühlenden und tröstenden Worte.

Joachim und Alex

Eos vom Tyrolsberg | 10.06.2006-23.01.2019

Unvergessen 6

Mein liebes kleines Hundekind,
meine wunderschöne Blondine,
meine geduldige Welpenkurs-Tante,
meine große Menschen- und Tierfreundin,
meine fleißige und begeisterte Fährtensucherin,
meine liebenswürdige und friedfertige Kameradin,
meine unkomplizierte und sanfte Gefährtin
auf so vielen gemeinsamen Wegen
durch eine sehr lange und erfüllte Zeit!
Mein geliebter Hund, meine einzigartige unvergessene Eos!

Danke für Dein unendliches Vertrauen, mit dem ich Dein Leben vom ersten bis zum allerletzten Atemzug in meinen Händen halten durfte. Dein ganzes Sein war geprägt von Freundlichkeit, Liebenswürdigkeit, Geduld und Seelenruhe.

Im Januar 2019 mussten wir Dich über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Ich bin auch heute – ein Jahr später – noch sehr traurig und um ein außergewöhnliches Geschöpf ärmer, aber durch Dich um viele schöne Erinnerungen und gute Freundschaften reicher.

Bei jedem Sonnenaufgang spüre ich Deine Nähe und fühle mich Dir, liebe Eos, besonders eng verbunden, denn Dein Name ist die griechische „Göttin der Morgenröte“, mit deren Hilfe Du mich nun aus einer fernen Welt grüßt.
Ich bin aufrichtig dankbar, dass Du mich ein Stück durch mein Leben begleitet hast!
Deine „Mama“ Renate mit Familie

Campino vom Schimmelbusch | Flocki | 05.07.2013-10.01.2020

Unvergessen 7

Flocki war unser dritter Hovawart im Haus. Seine Vorgänger Daysi und Alonso wurden beide fast 15 Jahre alt. Wir waren zutiefst erschüttert als wir am 24.12.2019 die Diagnose Lymphdrüsenkrebs bekamen.

Flocki war ein Schatz. Mit ihm haben wir an der Nachzuchtbeurteilung teilgenommen, die Jugendbeurteilung und die Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden und drei Jahre auf einem Hovawart Übungsplatz gearbeitet. Wir waren nicht die ehrgeizigsten Sportler; der Spaß an der gemeinsamen Arbeit war uns wichtiger als der sportliche Erfolg. Flocki und ich haben die Begleithund-Prüfung im RZV bestanden und wir waren so stolz auf unseren kleinen Freund.

Flocki war ein eifriger und humorvoller Schüler, und für mich auch ein hervorragender Lehrer in Sachen Hundeverhalten. Bis zu seinem Lebensende waren wir eine perfekte Einheit. Flocki war Teilnehmer an vielen RZV Veranstaltungen und zeigte sich dabei sehr liebenswert. Ich hatte ihn in mein Berufsleben eingebunden, und er war durch die bildliche Integration in verschiedene technische Berichte auch zu einem kleinen Medienstar geworden. Unsere Kunden liebten ihn, und er war der Sonnenschein in unserem Leben. Mach‘s gut kleiner Schatz, wir werden Dich nie vergessen.

Stefan und Deine Familie

Wunderschöne Wennefer vom Quellenhof | 02.06.2009-08.01.2020

Unvergessen 8

Brandy vom Vierseitenhof | 07.03.2011-01.01.2020

Unvergessen 9

Danka vom Blockhaus | 18.05.2007-01.01.2020

Unvergessen 10

Wir sind unendlich traurig und können es noch nicht fassen.

Obwohl ich schon einige Hunde an meiner Seite hatte, ist dieser Abschied unaussprechlich schmerzvoll.

Angela

Cobold vom Dobiner Land | 18.03.2009-27.12.2019

Unvergessen 11

Gösta vom Wenkbacher Hof | Belas | 08.07.2005-26.12.2019

Unvergessen 12

Lieber Belas,
Eben habe ich eine ganze Weile das Foto betrachtet, das nun schon seit fünf oder sechs Jahren den Desktop meines Computers ziert.

Es ist Sommer, Du liegst im hohen Gras, halb verborgen von den Halmen, und schaust mich an. Freundlich, wach und aufmerksam, bereit sofort aufzuspringen, wenn ich mich rühre. Ich kann mich genau an diesen Spaziergang erinnern und an den unvergesslichen Augenblick wenige Minuten später, als ein Kaninchen aus dem Gräser-Dickicht schießt, mich sieht, einen Haken schlägt, nicht mehr bremsen kann, und Dir, der Du gerade verunsichert aufstehst, genau unter dem Bauch hindurch galoppiert. Schwer zu sagen, wer sich mehr erschreckt hat. Du jedenfalls bist kurz erstarrt und kamst dann im Eiltempo zu mir, statt dem Häschen hinterher zu jagen. Voller Vertrauen, und dem Wissen, dass Du in meiner Nähe vor allen Monstern sicher bist. Dabei warst Du kein ängstlicher Hund. An Silvester standest Du stets um Mitternacht im Garten und hast Dir interessiert das Feuerwerk betrachtet. Du stiegst ohne zu Zögern wackelige Gittertreppen hoch, wolltest mir auf Leitern folgen, balanciertest über Hängebrücken und an Abgründen entlang, ließest Dich im Gedränge des Weihnachtsmarkts nicht aus der Ruhe bringen und warst immer ein wachsamer Beschützer. Nachts durch einen einsamen Park? Mit Dir an meiner Seite, dem imposanten Hovi-Rüden, kein Problem. Acht Wochen warst Du alt, als Du bei uns einzogst, ein fröhlicher kleiner Wirbelwind mit riesigen Pfoten und einem Teddybärfell. Selbstbewusst und doch mit zarter Seele. Unternehmungslustig und lernbegierig. Voller Neugier auf das Leben und freundlich zu allen Lebewesen. Du hast es uns so leicht gemacht, Dich von Anfang an zu lieben, auch wenn Du im ersten halben Jahr alle herumliegenden Schuhe sorgfältig in ihre Einzelteile zerlegt hast. Selbst die der Gäste, wenn sie sich nichtsahnend unter dem Esstisch ihres Schuhwerks entledigten. Ein paar ruinierte Pumps von einem mir unbekannten Maestro des Schuhdesigns – das war unser erster und einziger Versicherungsfall. Du hast uns auf so vielen Reisen begleitet, hast Stöckchen aus dem Meer gerettet und Berge erklommen, hast klaglos im Hotelzimmer unsere Reisetaschen bewacht – stets vom blütenweiß bezogenen Hotelbett aus (erwischt haben wir dich dabei nie, doch eine noch warme Kuhle verriet Dich) und machtest Dich trotz Deiner Größe unter unzähligen Restaurant-Tischen unsichtbar. Nur der Anblick einer Katze verursachte bei Dir einen Adrenalinschub. Und wenn man dann – wie einmal geschehen – gedankenlos die Leine am Tischbein befestigt hatte, galoppierte der Tisch mit Dir in Richtung Tür, wo ihr dann beide stecken bliebt. Hinter Euch eine Schneise der Verwüstung und ungläubig dreinblickende Restaurantbesucher. „Er wollte doch nur spielen“ – zum Glück habe ich diesen Satz nicht laut ausgesprochen, sonst hätte mich der Restaurantchef vermutlich gelyncht. Aber es stimmte. Du hättest das Kätzchen niemals verletzt.
Böse konnten wir Dir nie sein. Warum denn auch? Du hast schlicht nie etwas falsch gemacht. Die Leberkäse-Brötchen, die Schinkenplatten, das Fondue-Fleisch, das sich in Luft auflöste, als keiner hinsah? Irgendwie waren wir immer selbst schuld und haben es nicht übers Herz gebracht, Dich auszuschimpfen. Im Gegenteil – meistens mussten wir herzlich lachen. Laute Stimmen haben Dich stets zutiefst erschreckt, du versuchtest Dich dann irgendwo zu verkriechen. Meist reichte ein „Denk an den Hund“, um Streitgespräche im Keim zu ersticken. Und wenn nicht, dann habe ich mich später wortreich bei dir entschuldigt und dir den oftmals banalen Grund für den Zwist erklärt. Flüsternd, weil Du dann besonders aufmerksam zugehört und mich mit Deinen wunderschönen braunen Augen unverwandt und mit sanfter Nachsichtigkeit betrachtet hast. Solche abendlichen Zwiegespräche, ja das waren sie wirklich, sind für mich im Laufe der Jahre zu einem wertvollen Ritual geworden, das ich suchte, nach einem hektischen Tag im Job, oder einem belastenden Erlebnis, draußen in der Welt. Du in Deinem Hundekörbchen, ich daneben auf dem Teppich, Dein streichelweiches Fell, Deine raue, warme Zunge, die ab und zu ganz beiläufig meine Hand liebkoste – es gab und gibt für mich nichts Schöneres.
Du warst ein sanfter, zärtlicher Riese und hast Dich mit allen Zwei- und Vierbeinern gut verstanden. Die Taube, die verletzt im Garten saß, hast Du nur vorsichtig angestupst, den Igel neugierig beschnuppert, den Feldhasen, der nicht weg lief, respektvoll umrundet. Und wenn mal eine fauchende Katze nicht umgehend die Flucht ergriff, hast Du das stattdessen getan. Aggressiven Artgenossen bist Du ebenfalls aus dem Weg gegangen. Ich kann mich in all den Jahren nur an eine einzige Beißerei erinnern, bei der Du Dich tapfer geschlagen hast.
Die vielen ausgedehnten Spaziergänge – mit Dir wurden sie nie langweilig. Du liebtest alle Jahreszeiten, den Frühling mit den blühenden Obstbäumen hinter unserem Haus, den Sommer, den Du glücklich und zufrieden unter dem kühlen Bambus auf der Terrasse genossen hast, den Herbst mit seinen Blätterbergen, in denen Du nach vergrabenen Schätzen suchtest. Und schließlich den Winter und den Schnee, der die Welt verzauberte. Pfützen, die sich in Rutschbahnen verwandelten, Abhänge, die man hinunterkugeln konnte, Schneebälle, die Du mit Luftsprüngen auffingst, und einmal der Autoschlüssel, den du unter der weißen Decke aufspürtest. Kein Problem bei Deiner feinen Nase.
Sorgen hast Du uns nur gemacht, wenn es Dir nicht gut ging. Nach einer Spanienreise im Winter 2005 bist Du an Babesiose erkrankt. Damals warst Du gerade mal sechs Monate alt. Wir hatten Glück, einen guten Tierarzt und die richtigen Medikamente. Erst zwölf Jahre später mussten wir wegen einer Kehlkopf-Lähmung erneut um Dein Leben bangen, das nur durch eine aufwendige Operation gerettet werden konnte. Und dann wurden die Gesundheitsprobleme zahlreicher. Eine Hodentumor, SLO – eine unangenehme Krallenkrankheit, Wunden die nicht mehr zuheilten, zwei Lungenentzündungen als Folge der Kehlkopf-OP. Die Ärzte blickten oft sorgenvoll, aber Du hast Dich stets wieder erholt.
Nach Deinem 14. Geburtstag fiel Dir das Aufstehen und Laufen immer schwerer. Trotzdem wolltest Du raus, bestandest beim Spaziergang darauf, dein Bällchen stolz nach Hause zu tragen. Erst Ende November wurde das zu mühsam. Wir hätten am liebsten die Augen verschlossen, aber wir wussten, dass der Abschied naht. An Heilig Abend warst Du noch einmal richtig gut drauf. Der Spaziergang war länger als in den Wochen zuvor, der Fressnapf sauber ausgeleckt und der Markknochen komplett abgenagt. Nachts hat mich dann Dein heiseres Bellen geweckt, und ich habe mich neben Dich gelegt. Du wurdest sofort ruhig als Du meine Hand und meine Nähe spürtest. Ich habe Dir eine Geschichte erzählt und wir sahen gemeinsam zu, wie es draußen hell wurde. Am 25.Dezember mochtest Du mittags nicht mehr aufstehen, wir mussten Dich in den Garten tragen. Danach hast Du nur noch geschlafen und ich habe gespürt, wie Du Dich immer weiter entfernst. Dein Atmen war schwerer als sonst, manchmal ein Hecheln, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass Du Dich quälst. Liebe Freunde, die um Mitternacht kamen um Dich noch einmal zu sehen, rieten aber doch, den Tierarzt zu rufen, damit Du die erlösende Spritze bekommst. Ich wusste nicht, was richtig und falsch ist, und die Entscheidung lastete tonnenschwer auf mir. Vielleicht hast Du meine Not gespürt, denn genau fünf Minuten bevor die Tierärztin eintraf, bist Du gestorben. Ruhig und friedlich und ohne Qual, mit „deinen beiden Menschen“ ganz nah an deiner Seite. Ich konnte loslassen, musste nicht über Leben und Tod bestimmen, Du hast mir diese erdrückende Last von den Schultern genommen. Für mich war das ein kleines Wunder – ein letztes, kostbares Geschenk, das Du mir gemacht hast.
Danke Belas, mein sanfter Seelenhund. Vierzehneinhalb Jahre durften wir Dich begleiten. Ich vermisse Dich so sehr und weiß nicht, wie ich die Leere um mich herum füllen soll. Aber wir sind reich an wunderschönen Erinnerungen – und irgendwann wird die Freude darüber stärker sein als die Trauer.
Und wenn es nötig ist, da bin ich ganz sicher, werde ich Deinen tröstlichen Schatten neben mir spüren.

Ulrike und Günter

Aymie vom Adlerfelsen | 12.04.2007-20.12.2019

Unvergessen 13

Unsere liebenswerte Freundin Aymie hat uns ganz plötzlich verlassen!
Sie war eine coole Dame, die sich mit jedem Menschen und jedem Hund verstanden hat. Alle, die Sie näher kannten liebten sie dafür. Wir vermissen unseren Sonnenschein, der jeden Tag für uns da war und uns so viel Freude machte.

Moni & Jürgen

Callisto von der Blanken Horst | 08.09.2007-18.12.2019

Unvergessen 14

Cuni von den Posifitzen | 22.01.2005-10.12.2019

Unvergessen 15

Unsere Cuni – in unsere Hände geboren – war unser blonder Sonnenschein. Nun ist sie in unseren Armen umgezogen in das Land „hinter dem Regenbogen“.

Etliche Jahre hat sie mit ihrer Mutter Eika (Eileen vom Völkerschlachtdenkmal), ihrem Halbbruder Anjo und ihrer Tochter Dari zusammengelebt. Unsere „Rudelurlaube“ auf der Insel Juist oder in Dänemark waren immer ein besonderes Highlight, da alle Zwei- und Vierbeiner die Zeit an Strand und Meer mit viel Spaß erlebt und genossen haben. Die letzten fast 5 Jahre war das Rudel auf Cuni und uns Zweibeiner geschrumpft, so dass sie unsere Liebe nicht mehr teilen musste.

Dem D- und dem E- Wurf von den Posifitzen hat Cuni das Leben geschenkt. Sie war ihren Welpen eine tolle und instinktsichere Hundemutter, die vielen ihrer Welpen nicht nur die Farbe „blond“ mitgegeben hat, sondern fast allen auch das „Springfloh-Gen“. In ihren Nachkommen lebt unsere Cuni nun weiter bis wir uns alle irgendwann wiedersehen.

Wir vermissen Cuni sehr. Sie wird – wie Eika, Anjo und Dari – für immer ihren Platz in unseren Herzen haben. Über die vielen lustigen und schönen Jahre mit ihr sind wir unendlich froh und dankbar!

Ilka, Reinhard und Angelika

Dorle vom Blockhaus | 18.05.2007-14.11.2019

Unvergessen 16