Mantrailing mit dem Hovawart.

War früher das Mantrailing (Man = Mensch; Trail = Spur) ausschließlich im Rettungshunde- und Polizeihundebereich zu finden, ist es heute im Hundesport angekommen. Mantrailing , die Suche nach der individuellen Geruchsspur eines Menschen, erfreut sich auch als Hobby immer größerer Beliebtheit. Gerade der Hovawart, als Allrounder und Kombinierer mit hervorragender Nasenleistung eignet sich hierfür besonders gut.  Beim Mantrailing spielt der Teamgedanke eine besondere Rolle. Zu lernen was der Hund körpersprachlich zeigt, ist die Herausforderung des Menschen. Beide müssen sich voll aufeinander verlassen können, um knifflige Situationen gemeinsam zu meistern.                      


Jeder Trail birgt neue Herausforderungen: Langsame und behutsame Konfrontation mit Stadtverkehr, vielen Menschen, anderen Hunden, Aufzügen oder verschlossenen Türen und vielem mehr stärken das Selbstbewusstsein vor allem unsicherer Hunde. Durch Erfolgserlebnisse, die sie allein durch ihre Nasenleistung und selbständige Arbeit erreichen, wachsen sie über sich hinaus. Leicht ablenkbare Hunde lernen sich so zu fokussieren. Aber was sucht der Hund eigentlich, welcher genauen Spur folgt er? Die Hunde folgen dem Zersetzungsgeruch von Mikroorganismen, die sich auf der Haut und damit den Hautschuppen befinden und mit diesen in die Umwelt gelangen. Jeder Mensch verliert ca. 40.000 Hautschuppen pro Minute und ihr Geruch ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck.

Die Hunde sind wahre Spezialisten der Nasenarbeit und können über Tage und Wochen, egal über welchen Untergrund und nahezu bei jedem Wetter der Spur eines Menschen (Mantrailing) oder auch der eines Tieres (Pettrailing) folgen.

Mantrailing – Teamarbeit der besonderen Art, zwischen Mensch und Hund.