Ostern aktiv: IGP-Workshop mit Michael Fender

Text: Martina Paulke, Fotos: Monika Vajnberger


Am Osterwochenende wurde es sportlich und lehrreich zugleich: Am Samstag und Sonntag fand ein Schutzdienst-Workshop statt, organisiert von der Übungsgruppe Havelland. Austragungsort war das Gelände der Ortsgruppe Spandau-Zeestow in Brieselang bei Berlin, das sich für zwei Tage in einen Treffpunkt für engagierte Hundesportler verwandelte.
In den vergangenen Jahren fand der Workshop traditionell an der Nordseeküste statt. Umso schöner war es zu sehen, dass auch die Region vor der eigenen Haustür ideale Bedingungen bietet. Ganz nach dem Motto, warum in die Ferne schweifen, wurde der Oster-Workshop in diesem Jahr in Brandenburg durchgeführt – mit durchweg positiver Resonanz.

Mit Michael Fender stand uns ein erfahrener Schutzdiensthelfer und Lehrausbilder zur Verfügung. Mit geschulten Blick, viel Ruhe und klaren Trainingsansätzen führte er die Teilnehmer durch die einzelnen Einheiten.

Die Teilnehmer reisten aus verschiedenen Teilen Deutschlands an, unter anderem aus Berlin, Brandenburg, Rostock und Dortmund. Entsprechend vielseitig war das Teilnehmerfeld. Sowohl Hundeführer mit wenig Erfahrung als auch fortgeschrittene Teams aus dem IGP-Bereich nutzten die Gelegenheit, um gezielt an ihren Trainingsständen zu arbeiten. Auch bei den Hunden zeigte sich eine große Bandbreite: Vom Hovawart über Rottweiler und Deutsche Schäferhunde bis hin zu Riesenschnauzern war alles vertreten, was im Gebrauchshundesport Rang und Namen hat.

Insgesamt nahmen über zehn Teams am Workshop teil. An beiden Tagen wurden zusammen rund 60 Trainingseinheiten absolviert. Nach jeder Einheit nahm sich Michael Zeit für eine ausführliche Nachbesprechung. Dabei erklärte er nicht nur seine Herangehensweise, sondern ging auch gezielt auf individuelle Fragen ein. Diese Kombination aus praktischer Arbeit und direktem Feedback wurde von allen Teilnehmern als besonders wertvoll empfunden.

Besonders hervorzuheben war zudem die Unterstützung im Hintergrund: Während der Trainingseinheiten stand Michaels Frau den Hundeführern jederzeit zur Seite. Ob beim Halten der Leine, beim gezielten Unterstützen im richtigen Moment oder durch ruhige, klare Hinweise, was als Nächstes zu tun ist – sie sorgte dafür, dass die Abläufe strukturiert und für alle verständlich blieben. Dadurch konnte sich Michael voll und ganz auf die Arbeit mit dem jeweiligen Hund konzentrieren, ohne permanent lautstark Anweisungen über den gesamten Platz geben zu müssen. Diese eingespielte Zusammenarbeit machte das Training nicht nur effektiver, sondern auch deutlich angenehmer für alle Beteiligten.

Auf jedes Team wurde individuell eingegangen, jeder Hund wurde entsprechend seines Ausbildungsstandes gefördert und gefordert. Gleichzeitig erhielten die Hundeführer klare, verständliche Ansätze für ihr weiteres Training. Genau diese Mischung aus Fachwissen, Erfahrung und Einfühlungsvermögen machte den Workshop so besonders.

Ein großer Dank gilt zudem der Übungsgruppe Havelland, die an beiden Tagen für eine hervorragende Verpflegung sorgte und damit einen reibungslosen Ablauf unterstützte.

Am Ende bleibt ein rundum gelungenes Osterwochenende mit vielen neuen Eindrücken, wertvollen Erkenntnissen und einer starken Gemeinschaft. Für alle Beteiligten steht fest: Eine Wiederholung ist mehr als erwünscht.

Fotos

Süße Hovawart Hunde