Süße Hovawart Hunde

Galileo hat eine neue Familie gefunden

Ein junger, blonder Rüde mit toller Nasenveranlagung

Galileo Wächter der Zukunft
Wurftag: 13.10.2018
Abstammung: ÖKV/FCI-Zucht
Zuchtverein:
Österreichischen Klub der Hovawartfreunde

Galileo Wächter der Zukunft: Ein Name der das Programm vorgibt. Galileo ist ein wahnsinnig schlauer und intelligenter Hund. Er saugt wissbegierig alles auf, was man ihm anbietet. Es ist eine wahre Freude mit ihm zu Arbeiten. Trotz seines jungen Alters zeigt er auf dem Hundeplatz schon in diversen Sparten große Ambitionen. In erster Linie macht ihm sämtliche Nasenarbeit außerordentlich viel Spaß. Nachdem er bereits als Welpe und Junghund für sein Leben gern Suchspiele machte, konnten wir den Schwierigkeitsgrad stetig steigern. Egal ob Suchspiele während dem Waldspaziergang, die Suche „verlorener“ Gegenstände oder die ersten Anfänge für die Fährtenarbeit (Geruchsquadrat). Galileo ist immer mit voller Motivation dabei. Auch im Mantrailing konnten wir nach wenigen Trainings bereits erste kurze Blindstarts machen und er zeigt auch dort großes Potential.



Die ersten Grundkommandos beherrscht er ebenfalls mit Bravur. Egal ob Sitz, Platz, Stopp, Hier oder auf der Decke entspannen, all dies ist von klein auf sicher verankert. Er ist eine echte Kuschelmaus, der es genießt, wenn er Aufmerksamkeit bekommt, geknuddelt und gestreichelt wird.
Hovawart-typisch hat er einen sturen Kopf und einen sehr starken Charakter. Galileo ist kein Hund für Anfänger und benötigt weiterhin eine sehr konsequente, liebevolle und erfahrene Person, die Ihn durch sein Leben begleiten wird. Altersentsprechend zeigt er momentan auch gerne, dass Hovawarte während der Pubertät von plötzlicher Taubheit und Alzheimer befallen werden, und auch die bekannten Sachen wieder vergessen werden. Umso wichtiger ist es, ihm nun weiterhin zu zeigen, wer der Chef ist. Dank seiner überdurchschnittlichen guten Nase hat er leider auch zum Jagen schnell alles erkannt und muss stets weiter beobachtet und trainiert werden.


Nun zu dem Grund, wieso wir uns schweren Herzens dazu entschieden haben, für Galileo ein neues zu Hause zu suchen. Er hat leider in der Vergangenheit trotz Training von kleinauf eine ausgeprägte Futteraggression entwickelt. Zwar kann man Futter gut eintauschen, es kommt aber immer wieder zu unvorhersehbaren und unberechenbaren Situationen, in denen er das Gefühl hat, er müsse etwas zu Essen verteidigen. Ins Besondere bei Kauknochen und ähnlichem kam es daher schon zu einigen heiklen Situation und Beißvorfällen. Grundsätzlich ist diese Problematik aber gut zu handeln, wenn sich nur Erwachsene und erfahrene Personen in seinem Alltag bewegen. Leider haben wir drei Kinder im Alter von 4, 6 und 8 Jahren und obwohl unsere Kinder genau wissen, wie Sie sich in der Nähe eines Hundes zu verhalten haben, ist uns das Risiko daher schlichtweg zu groß, das etwas passieren könnte.

Gerne möchte ich auch erwähnen, dass im Alter von 6-7 Monaten eine Phase von ca. 4-6 Wochen eine ausgeprägte Durchfallthematik unseren Alltag begleitet hat. Wir haben damals viele Untersuchungen machen lassen, es stellte sich jedoch heraus, dass er organisch kerngesund ist. Die Ursache konnte nie genau ermittelt werden, wurde aber tendenziell einem “Stress-Syndrom“ zugeordnet. Er kann ganz normal via Trockenfutter oder Barf ernährt werden. Seit ca. Mitte Mai haben wir diesbezüglich keinerlei Probleme mehr gehabt. Zudem ließen wir von einem Spezialist die Fehlstellung seines linken Vorderbeines abklären. Dieses war im Mai 19 leicht nach außen gedreht. Röntgenbilder bestätigten jedoch, dass der Schweregrad aktuell nicht so stark ist und man dies gut so belassen kann. Er zeigt keinerlei Schmerzen und hinkt nie, der Bewegungsablauf ist normal. Dies muss jedoch sicher weiter beobachtet werden.


Es besteht kein Zeitdruck, Galileo zu vermitteln. Für uns und auch seine ganz wunderbaren Züchter, welche jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen, ist das Wichtigste, nun ein erfahrenes Für-Immer-zu-Hause zu finden, bei Menschen, die bereits die nötige Erfahrung mitbringen und zudem kinderlos sind und bleiben.

Galileo lebt mit seiner Familie in der Schweiz/St. Gallen.

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