Hundeschau der besonderen Art: And the winner is…

Nun endlich folgt die Auflösung unseres Wettbewerbs “Backt uns einen Hovawart”.

Leute, ihr seid der Hammer!

Wir haben so viele schöne Einsendungen gekriegt, mit Ahnentafeln und mit Rezepten fürs Ringtraining auf der Arbeitsplatte der Einbauküche. Es gab Zwischenberichte zur Annäherung an den Rassestandard: “Dackel können wir schon!” und unterschiedliche Farbschläge durch defekte Backöfen.

Und ganz wie im echten Leben gibt es 99 Hunde, äh Plätzchen, und 100 Meinungen, welcher und welches nun das BOB verdient hat.

Ihr seid alle Spitze, und wenn die Werke so lecker waren, wie sie gut ausssehen, nehmen wir beim nächsten Mal nur Naturalien statt Bilder entgegen und erklären Taille zum Fremdwort. Wir zeigen euch nun die Finalisten.

The winner is…

die beste Nachzuchtgruppe

Backt uns einen Hovawart 1

und die Konkurrenz dicht auf den Fersen:

Babyklasse

Backt uns einen Hovawart 2
Backt uns einen Hovawart 3

Veteranenklasse

Backt uns einen Hovawart 4

Offene Klasse

Backt uns einen Hovawart 5
Backt uns einen Hovawart 6
Backt uns einen Hovawart 7
Backt uns einen Hovawart 8

Paarklasse

Backt uns einen Hovawart 9
Backt uns einen Hovawart 10
Backt uns einen Hovawart 11

Zuchtgruppen

Backt uns einen Hovawart 12
Backt uns einen Hovawart 13
Backt uns einen Hovawart 14
Backt uns einen Hovawart 15
Backt uns einen Hovawart 16

Nachzuchtgruppen

Backt uns einen Hovawart 17
Backt uns einen Hovawart 18
Backt uns einen Hovawart 19

Euch allen sagen wir Dankeschön für den bewiesenen Humor, die Zuckerschocks, die in den Sonnenuntergang laufenden Hovis.
Kreativität ist bei unseren Hunden auch ohne Weihnachten gefragt. In diesem Sinne freuen wir uns mit euch auf das neue Jahr.

Backt uns einen Hovawart 20
Hovi auf dem Sprung

Ausschreibung

Wann ist eigentlich die richtige Jahreszeit zum Braten von Störchen? Wir wissen es nicht. Aber die richtige Jahreszeit zum Backen ist jetzt! Plätzchen kann man nie genug haben. Hovawarte auch nicht. Nach den Quittenbrot-Kaninchen haben wir uns an Hovawart-Ausstecherle versucht.

Bei dem mäßig gelungenen Prototypen gibt es noch einige Abweichungen vom Rassestandard. Die Rute, in der Erregung hoch getragen, ist zu kurz. Für den derben Typ, den die emsigen Pressewartinnen der Landesgruppe Nord-Nordost am liebsten mögen, hat es an der ausreichend großen Menge Backpulver gemangelt. Mit den Farbschlägen schwächeln wir noch, und dem dunklen Auge wäre nachzuhelfen, vielleicht mit einer Viertel Rosine?

Die Pressewartin der Landesgruppe Rhein-Main-Saar hat schon einen blonden Deckrüden bestellt. Die typischen Aufhellungen sollten wir hinkriegen.

Nun sind unsere Leser gefordert: Backt uns einen Hovawart! Also, mindestens einen!
Wir freuen uns auf Einsendungen von Bildern und Rezepten, ob nun mit Moltofill (Vorschlag aus Oldenburg/Niedersachsen), als Springerle, da sollte sich der Schwabe auskennen, als gestandener Hefekerl oder oder oder. Hexenhäuschen aus Lebkuchen sind out, let’s go Hovawart!

Wir bitten um Zusendung von Fotos eurer Kreationen bis zum 18.12.2020 an .


Die völlig unbefangene Jury wird dem Rassestandard gemäß den Weihnachtssieger küren, der oder die Gewinnerin erhält ein Buch, der zweite Hauptgewinn, ein RZV-,geht an den oder die BOS.
Natürlich gibt es auch eine Klasse außer Konkurrenz, nach dem Ringtraining zwischen Arbeitsplatte und Backofen ist Dabeisein alles.

Rezept 1 – Plätzchen für’s Schätzchen

Plätzchen au canard

Der Hovawart hat einen ganz einfachen Geschmack, er ist mit dem Besten zufrieden. Aus diesem Grund gibt es nur das Beste von der Weihnachtsente im Plätzchen für‘s Schätzchen.

Zutaten: 350g Buchweizenmehl – 2 Eier – ½ kleine Entenbrust (ca. 100g) – ca. 150 ml Brühe

So geht’s: Den Backofen auf 170° vorheizen und Blech mit Backpapier auslegen.
Buchweizenmehl und Eier vermischen.
Die Entenbrust abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen.
In einem Topf mit Wasser die Entenbrust bei mittlerer Hitze ca. 10min. gar kochen und abkühlen lassen. Dann die Entenbrust mit 150 ml des Kochwassers mit dem Stabmixer pürieren und zu den übrigen Zutaten geben. Mit dem Handmixer oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verrühren.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen und Enten ausstechen. Nicht, dass Sie die Sternchen nehmen. Kaninchen wären verzeihlich. Elch ist richtig cool.
Die Cookies auf das Backblech legen und bei ca. 160° Celsius ca. 20 Minuten backen.

Schöne Bescherung!

Rezept 2 – Für den Hovawart vom derben Typ

… empfiehlt Anke Damer Lebkuchen.

Man nehme:
– 600 g Mehl
– 250 g Puderzucker
– 200 g Butter
– 6 EL Honig
– 3-4 EL Kakaopulver
– 3 Eier
– 1 Päckchen Backpulver
– 2 TL Lebkuchengewürz
– 1 TL Zimt
– Etwas Wasser zum Bestreichen
– Schokolade/Kuvertüre für den sm/s Hovawart

Alle Zutaten möglichst frei von Hundehaaren zu einem glatten Teig verkneten und mindestens über Nacht kalt stellen. Da der Hovawart eher ein Spätentwickler ist, schadet ihm eine weitere Nacht im Kühlen auch nicht. Vor der Weiterverarbeitung den Teig ca. 15 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen, noch einmal durchkneten und auf einer bemehlten Fläche ca. 5 – 7 mm dick ausrollen. Anhand einer gezeichneten Schablone den gewünschten Hovawarttyp mit einem Messer ausschneiden – freihändige Schnitzversuche führen meist eher zu anatomischen Mängeln und nicht zum gewünschten Phänotyp. Die Plätzchen mit etwas Wasser bestreichen und bei 180 °C Umluft ca. 6 – 8 Minuten hell backen. Die Lebkuchen bleiben weich. Die Lebkuchen abkühlen lassen und mit der aufgelösten Schokolade die standardgemäße Markenzeichnung aufbringen, oder den schwarzen Hovawart lackieren.

Rezept 3 – Für die Hündin vom Typ “Robustelfe”

… darf es laut Anke Damer auch ein zarter Mürbeteig sein.

Man nehme:
– mindestens einen Hovawart als Backvorlage
– 300 g Mehl
– 175 g kalte Butterflöckchen
– 90 g Zucker
– 2 Eier
– 1 Tütchen Vanillezucker

Man nehme:
– mindestens einen Hovawart als Backvorlage
– 300 g Mehl
– 175 g kalte Butterflöckchen
– 90 g Zucker
– 2 Eier
– 1 Tütchen Vanillezucker

Für den Teig alle Zutaten außer dem Hovawart rasch zu einem Teig verkneten und für ca. 2 Stunden kalt stellen. Während der Wartezeit den Hovawart bewegen, damit etwas Hoffnung besteht, dass er anschließend Modell steht für die Backvorlage. Viel Spaß und Glück dabei!
 Den fertigen Teig ca. 5 mm dick ausrollen und – Achtung Verwechslungsgefahr! – anhand der gezeichneten Vorlage Hovawarte ausschneiden.  Nicht den Hovawart auf den Teig legen, die Haare lassen sich nur schwer wieder vom Teig entfernen.  
Den Teig vor dem Backen mit etwas verquirltem Eigelb bestreichen, das ergibt blonde Hovawarte. Mit etwas Schokostreuseln oder Mohn aufgepimpt, bekommt man schwarzmarkene oder gar schwarze Hovawarte. 
Die Plätzchen bei ca. 180 ° C und Umluft ca. 6-8 Minuten backen.