Abenteuer VDH Obedience DM

„Mandas“ Ordnungssinn kostet die Wertung


Text Antonia Müller Fotos Thomas Nicolas

Mit mehreren erfolgreichen Prüfungen qualifizierten sich Manda und ich für die Teilnahme an der VDH DM Obedience am 13.06.2021 in Gemünden. Obwohl das Starterfeld bei dieser Meisterschaft vorwiegend durch die Rasse der Border Collies dominiert wird, wollte ich einen sportlichen, schnellen Hovawart zeigen. Die Einzelübungen wie Richtungsapport, Distanzpositionswechsel, Abrufen mit Stopp und das Schicken in eine Box hatte ich eine Woche zuvor noch mal erfolgreich auf einem Turnier abgefragt. Leider konnten wir diese Übungen nicht präsentieren.
Was war passiert?

Antonia Müller mit Hamanda von der Pallaswiese

Im Obedience besteht das Turnier aus zwei Teilen. Einmal die Gruppenarbeit (bis zu fünf Hunde sitzen zwei Minuten außer Sicht, darauf folgt eine Minute Ablage in Sicht und ein Abruf nacheinander), dann die Einzelübungen. Manda sitzt in der 5er Gruppe sehr schön und hält auch die Platzablage sicher. Ohne sich durch das Abrufen der vier anderen Hunde irritieren zu lassen, reagiert sie auf mein erstes Kommando und spurtet in meine Richtung. Dabei wird sie jedoch von einem anderen Hund belästigt, der nicht mehr kontrollierbar war. Schnelles Reagieren war angesagt, eigenen Hund sichern, fremden Hund mit dem Bein sperren. Leider bedrängte der Rüde meine Hündin erneut. Manda zeigte sich neutral, dies wurde auch sehr positiv durch die Richter angesprochen. Nur mein Puls schnellte in die Höhe.

Vor den Einzelübungen hatte ich nach diesem Vorfall das Ziel, meine Hündin durch ihr Spielzeug im Vorbereitungsring auf mich zu fokussieren und ließ das Spieli im Vorbereitungsring liegen. Ein Fehler, vielleicht meinem zu hohen Puls geschuldet oder fehlenden Turniererfahrungen durch die Pandemie. Im Obedience besteht das Turnier aus zwei Teilen. Einmal die Gruppenarbeit (bis zu fünf Hunde sitzen zwei Minuten außer Sicht, darauf folgt eine Minute Ablage in Sicht und ein Abruf nacheinander), dann die Einzelübungen. Manda sitzt in der 5er Gruppe sehr schön und hält auch die Platzablage sicher. Ohne sich durch das Abrufen der vier anderen Hunde irritieren zu lassen, reagiert sie auf mein erstes Kommando und spurtet in meine Richtung. Dabei wird sie jedoch von einem anderen Hund belästigt, der nicht mehr kontrollierbar war. Schnelles Reagieren war angesagt, eigenen Hund sichern, fremden Hund mit dem Bein sperren. Leider bedrängte der Rüde meine Hündin erneut. Manda zeigte sich neutral, dies wurde auch sehr positiv durch die Richter angesprochen. Nur mein Puls schnellte in die Höhe.

Vor den Einzelübungen hatte ich nach diesem Vorfall das Ziel, meine Hündin durch ihr Spielzeug im Vorbereitungsring auf mich zu fokussieren und ließ das Spieli im Vorbereitungsring liegen. Ein Fehler, vielleicht meinem zu hohen Puls geschuldet oder fehlenden Turniererfahrungen durch die Pandemie.

Die erste Übung, die Identifikation wird ausgelegt und ich schicke Manda zur Sucharbeit. Statt das Hölzchen zu suchen, welches von mir vorher berührt wurde, spurtet sie in den Vorbereitungsring, sucht ihr Spielzeug und bringt es mir auf den Turnierplatz. Dies hatte natürlich eine Disqualifikation zur Folge. Dieser Fehler bleibt mir im Hundesport sicher noch lange im Gedächtnis und wahrscheinlich werde ich ihn noch meinen Enkeln erzählen.

Und nun das große „Aber“: Hundesport mit Hovi ist klasse und macht irre viel Freude, auch wenn mal was klemmt.
Nur von großen Turnieren machen wir erst einmal Urlaub.

Vielen Dank Thomas für deine Unterstützung.


Zuständiger Webmaster für diesen Beitrag: Wolfgang Jünkersfeld

Süße Hovawart Hunde