Änderungen des Anhanges zur Zuchtordnung


Das Präsidium am 25.11.2016 folgende Änderung des Anhanges der Zuchtordnung beschlossen:

1.2. Nachzuchtbeurteilung (NZB), Jugendbeurteilung (JB) Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP)
erhält folgende Fassung:


Der Zuchtbeirat legt die Ausführungsbestimmungen für Zuchtveranstaltungen fest. Nach diesen Ausführungsbestimmungen haben die Körmeister und Zuchtrichter zu verfahren. Veranstalter der Zuchtveranstaltungen ist der Gesamtverein. Die Organisation obliegt dem zuständigen Zuchtwart als Körleiter. Dieser hat für die ordnungsgemäße und reibungslose Durchführung zu sorgen, dabei ist er vom amtierenden Körmeister oder Zuchtrichter zu unterstützen.

Bei der NZB, JB und ZTP dürfen nur Helfer mit gültigem RZV-Helferschein eingesetzt werden.

Bei Feststellung eines zuchtausschließenden Standardfehlers muss dieser auf dem Beurteilungsbogen als solcher vermerkt werden. Die Ahnentafel muss einbehalten und an die Zuchtbuchstelle geschickt werden.

Nicht bestandene Jugendbeurteilungen und Zuchttauglichkeitsprüfungen dürfen nur jeweils einmal wiederholt werden. Ein zweimaliges aufeinanderfolgendes Nichtbestehen führt zum Zuchtausschluss.

Wurde die Jugendbeurteilung oder Zuchttauglichkeitsprüfung wegen eines ausschließenden Fehlers gemäß FCI Rassestandard 190 nicht bestanden und bei der 1. Wiederholung dieser Fehler nicht festgestellt, muss eine weitere Erscheinungsbildbeurteilung erfolgen. Diese erfolgt durch eine Kommission, bestehend aus dem Richterobmann oder dem stellv. Richterobmann und einem Lehrrichter. Wurde der zuchtausschließende Fehler im Rahmen einer Jugendbeurteilung oder Zuchttauglichkeitsprüfung festgestellt, in der der Richterobmann und sein Stellvertreter eingesetzt war, besteht die Kommission aus zwei Lehrrichtern.

Darüber hinaus ist eine weitere Wiederholung nicht möglich.

Wenn sich am vorgestellten Hund Spuren von Eingriffen oder Behandlungen feststellen lassen, die einen Täuschungsversuch wahrscheinlich machen, hat der Körmeister, bzw. das Körmeister-Team diesen Hund von der weiteren Teilnahme auszuschließen. Der Körmeister bzw. das Körmeister-Team muss dies dokumentieren und den Fall dem Zuchtleiter und dem Richterobmann melden.

Gummersbach, 30.11.2016
Peter Thome
Präsident